Suche
Suche Menü

SKS – Marathon in Sundern

Christian_SundernAls gebürtiger Sunderaner ist es eine Frage der Ehre am SKS-Marathon in Sundern teil zu nehmen. Dieses Jahr war ich zum zweiten Mal dabei.

Der Marathon in Sundern gehört zu den Frühjahrsklassikern unter den MTB-Veranstaltungen. Daher ist die Veranstaltung mit Top-Leuten besetzt und immer sehr schnell ausgebucht. Also direkt nach Öffnen des Zugangs anmelden und das Geld überweisen. Trotzdem zu langsam gewesen und daher eine hohe Startnummer und einen hinteren Startblock erwischt. Aber egal – da muss ich durch.

Nachdem ich letztes Jahr die 55 km Runde gefahren bin, sollte es dieses Jahr die lange Runde mit 100 km sein. Mann muss sich ja steigern können.

Also ging es Freitag Abend Richtung Sauerland. Die guten Wetteraussichten hatten sich in den letzten Tagen vor der Veranstaltung mehr und mehr verschlechtert. Regen war für das Rennen angesagt, wenigstens sollte dieser einigermaßen warm bleiben.

Am Freitag noch die Startnummer und den Transponder abgeholt und am Rad befestigt. Dann noch Essen und ein wenig quatschen und dann ab ins Bett. 

Samstag früh raus, Frühstücken, für das Rennen vorbereiten und ab zum Start. Bis zum Rennstart hielt das Wetter und pünktlich um 10.45 Uhr erfolgte der Start für die mittlere und lange Distanz. Zunächst die ersten 5 km neutralisiert hinter dem Führungsfahrzeug. Kurz nach dem Startschuss fing es auch an zu regnen – kurzfristig überlegt und für die 55 km Runde entschieden. Also Power auf die Pedale und versucht während der neutralen Phase möglichst viele Plätze gut zu machen. Ruck zuck war der Puls am Anschlag und da blieb er dann auch bis zum Ende.

Nach der Startfreigabe ging es ins Gelände. Schnell eine passende Gruppe gesucht und ran gehängt. Die Strecke ist von Anfang an sehr hügelig und es geht eigentlich ständig rauf und runter. Nicht viele Möglichkeiten um sich zu erholen. 

Nach 50 km, der Zielbereich ist schon in Sichtweite, kommt der Veltins-Fassbrause-Sprint. Ein mieser kleiner Stich, der noch mal alles abverlangt. Wer noch irgendwelche Körner hat, haut sie hier garantiert raus. Aber dann kommen noch 5 km bis zum Ziel, diese haben zwar keine großen Höhenmeter mehr, aber sie tun nach dem Sprint verdammt weh. Nach einer letzten kurzen Abfahrt ist es dann geschafft und das Ziel erreicht. 

55 km und 1.280 hm sind hinter mir – Gott sei dank. Das alles in 2 h und 32 min. Macht in der Endabrechnung Platz 116 Gesamt und 45 AK. 

Die Veranstaltung ist gut organisiert und macht eine Menge Spass. Nächstes Jahr wieder – dann vielleicht die große Runde.

Text: Christian Klute

Sponsoren-Fusszeile