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Marathon World Series | Singen

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Storchi´s Marschverpflegung für die 98 Km in Singen. Vielen Dank an Claudia für die tolle Betreuung.

Direkt nach dem 3. Lauf des Eifel-Mosel-Cup in Bekond am letzten Samstag, ging es für Storchi mit Claudia direkt weiter nach Singen. Am Abend angekommen, wurde sofort das Quartier bezogen und alles für den folgenden Tag vorbereitet. Der Hegau Bike Marathon zählt als Lauf der Marathon World Series. Ein Platz unter den ersten 20 in einem solchen Wettkampf bedeutet die direkte Qualifikation für die Weltmeisterschaft und bis Platz 40 gibt es UCI – Punkte.

Der Start um 10:30 Uhr war für einen Marathon eine sehr angenehme Zeit. Vorstart erfolgte somit um 10:20 Uhr und das Aufrufen der einzelnen Fahrer erfolgte. War schon eine andere Atmosphäre mit Platt, Böhme, Lakata und Co. am Start zu stehen. Was aber nicht´s daran änderte das 98 Km mit 2800 Hm anstanden, die Sonne schien und der Wind so richtig die Kante gab. Anfangs hielt sich Storchi noch in der Spitzengruppe. Beschloss dann aber sein Tempo zu fahren, um sicherzustellen, dass das Rennen auch gleichmäßig beendet wird und nicht vorher schon alles in sich zusammenfällt. Sein besagtes Ziel war, das erstmalige einsammeln von UCI-Punkten. Und die gab es bis Platz 40. Also wurde bei bester Gelegenheit die Spitze durchgezählt. Es war eine verdammt große Gruppe. Trotz Windschatten wäre aber ein ständiges Fahren im roten Bereich nötig gewesen. Mit der Belastung vom Vortag, ein zu großes Risiko. Man muss auch mal wissen, was man sich selbst zumuten kann.

IMG_4201Die Strecke an sich hat viele kurze Anstiege, Asphalt und breite Schotterwege. Fahrtechnik wird hier nicht viel abverlangt. Dafür machte aber der Wind einem echt zu schaffen und versetzte jemanden gern mal schnell von der linken auf die rechte Straßenkante.

In Runde zwei zog Storchi das Tempo langsam wieder etwas mehr an und konnte noch 2 oder 3 Fahrer einsammeln. Was auf der Endabrechnung Platz 38 bedeutete und somit sein gestecktes Ziel erreichte.

Der ein oder andere fragt sich bestimmt, warum beide Rennen gefahren wurden und Storchi sich nicht auf eines konzentrierte …
Storchi beantwortet es so: Der Eifel-Mosel-Cup und die Aussicht auf eine Top 3 AK-Platzierung bringen für das Team, dem Geschäft und unseren Sponsoren hier entsprechend mehr an Mehrwert. In Singen wäre mit absoluter frische maximal Platz 25-30 möglich gewesen. Was zu meinem erreichten 38. Platz (auf den ich stolz bin) kaum einen Unterschied aufweist. Also getreu dem Motto: Erst die Pflicht dann die Kür und man muss auch einfach mal ein bisschen verrückt sein und nicht immer alles mit 100% Vernunft machen, man soll ja auch spaß haben 😉Sponsoren-Fusszeile