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Bremserlauf in Zornheim

Teamchef Heiko Wein berichtet vom Bremserlauf in Zornheim

Jetzt ist mir klar, woher der „Bremserlauf in Zornheim “ seinen Namen hat. Für mich ist nicht das süffige Getränk (Federweiser) der Namensgeber, sondern das ständige auf und ab durch die Felder am Rande von Zornheim.

Statt der mir vertrauten 5 Kilometer habe ich mir die 10 Kilometer vorgenommen!

Hätte ich mal lieber sein lassen!

Direkt nach dem Startschuss im strahlenden Sonnenschein wurde das Tempo gleich mal schön hoch gehalten. Berg ab war das auch nicht so ein großes Problem. Doch plötzlich der Schock, wer hat denn da die Wand hingestellt. Statt Euphorie gab es einen 183ziger Puls mit schlagartiger Tempoverlangsamung. Was macht man nicht alles mit knapp 50 Jahren.

Egal, gejammert wird nicht, einfach voll durchziehen. Und da waren sie, meine drei Probleme; falsche Strecke, zu fett und zu langsam!

Trotz allem konnte ich bei Kilometer 8 auf zwei Mitstreiter auflaufen, um sie dann bei Kilometer 9,5 wieder ziehen lassen zu müssen.

Ich war lange nicht mehr so froh im Ziel zu sein. Der Schweiß floss in Strömen und das Sichtfeld war sehr stark eingeschränkt.

42:09 min standen am Ende zu Buche, mit der Erkenntnis, eventuell doch ein bisschen mehr als 63 Kilometer Laufen in 3 Wochen zu trainieren.

Auf geht’s am 02. November zum St. Martins Lauf in Bingen.

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