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Black Forest Ultra Bike Marathon |Kirchzarten| größtes Mountainbikerennen Mitteleuropa´s

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Der Black Forest Ultra Bike Marathon in Kirchzarten bei Freiburg ist mit über 5600 Starter das größte Mountainbikerennen in Mitteleuropa. Carlo war am vergangenen Wochenende dabei!

Bei der Planung der Saison 2015 stand bereits für mich fest, dass ich einmal bei einem großen Event am Start stehen wollte. In Verbundenheit zum Schwarzwald entschied ich mich für die Teilnahme am Black Forest auf der Marathonstrecke mit 77 km. Als Lizenzfahrer durfte ich im 1. Startblock starten und mit dem Startschuss um 8:15 Uhr wurden wir mit dem offiziellen Song „Es ist Zeit“ auf die Strecke geschickt. Angefeuert von unzähligen Zuschauern ging es zunächst nach Hinterzarten und dann zum Titisee. Der ganze Schwarzwald schien im Ausnahmezustand zu sein. Hier erwartete mich mein Service, was auch höchste Zeit war, denn mein Körper verlangte nach neuer Energie von Power Bar.  

IMG_2568Statt dem vorhergesagten trockenen und warmen Wetter, regnete es fast ununterbrochen und es wehte ein recht starker und kühler Wind. In den Höhen gesellten sich noch eisige „Bibber-Temperaturen“ dazu. Begleitet von Sturzbächen ging es bergab. Zum Glück hatte ich mit den Schwalbe Rocket Ron die richtige Reifenwahl getroffen. 

Die Strecke war sehr schnell und bot alles was mein Mountainbiker Herz höher schlagen lässt, obwohl der überwiegende Teil der Strecke auf Forstwirtschaftswegen verlief. Doch die 2050 Höhenmeter wollten bewältigt sein und verlangten mir alles ab. Eigentlich sollte ich meinen Service um ca. 10:15 Uhr wieder treffen. Doch erst 20 Min. später bei Km 56,7 in Stollenbach gelang es ihm wieder an die Strecke zu fahren. Aber meine Flüssigkeit reichte. Spätestens ab hier galt es, ohne großes Risiko einzugehen, das Ziel zu erreichen. 

Kirchzarten ich komme! 

Zum Schluss noch einmal durch den Campingplatz in Richtung Stadion, angekündigt auf einer überdimensionalen Leinwand, näherte ich mich dem Ziel. Noch einmal alle Kraft sammeln und über die extra aufgebaute spektakuläre Rampe fahren. Mit tosendem Jubel und Beifall von hunderten Zuschauern überquerte ich in einer Zeit von 3:36.52.3 als 17ter der Elite Herren-Klasse die Ziellinie. Spätestens jetzt war mir klar, dass hier jeder der das Ziel erreicht hat, ein „Sieger“ ist. 

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Text: Carlo Dindorf | Bilder: Loris Dindorf

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