Suche
Suche Menü

10. Schinder(Hannes)
MTB Marathon | Emmelshausen

 

14.05.18_Schinderhannes

Erik Hühnlein gewinnt Kurzstrecke in Emmelshausen / Sebastian Geimecke Achter auf der Langstrecke.

Das Multisport Team Wein hat erneut ein erfolgreiches Wochenende absolviert: Beim Schinderhannes-MTB-Marathon in Emmelshausen fuhr Erik Hühnlein als Erster der 428 gestarteten Fahrer der Kurzstrecke (37 Kilometer) ins Ziel, Carlo Dindorf kam auf Rang Neun (Dritter der U19) und Matthias Eck wurde 16. der Gesamtwertung und Achter bei den Senioren 1. Auf der Mittelstrecke (68 Kilometer) fuhr Stefan Eichhorn bei den Senioren 2 auf´s Treppchen (Rang 3) und Claudia Andreas belegte bei den Frauen einen für sie guten 13. Platz. Auf die Königsetappe mit 101 Kilometern (Langstrecke) wagten sich Sebastian Geimecke und Michael Meurer. Sebastian kam als Gesamt-Achter ins Ziel und verpasste den Sprung unter die ersten Drei bei den Herren nur ganz knapp. Michael fuhr bei den Senioren 2 als Siebter über die Ziellinie. Teamchef Heiko Wein hatte gleich mehrfach Pech. Mit der Leistung seiner Teamfahrer war er aber hoch zufrieden.

Kurzstrecke

CarloKein Wunder, dass Heiko Wein zufrieden war, war doch unter anderen mit dem Gesamtsieg von Erik über die 37 km nicht unbedingt zu rechnen. Der 45-Jährige hatte sich nicht ohne Grund für die Kurzstrecke entschieden: Der Heilerziehungspfleger kam direkt vom Rennsteiglauf (Betreuer einer Behindertengruppe) zurück und hatte dementsprechend müde Beine. Seine Ziele vor dem Rennen: Teamkollegen Carlo unterstützen und ein ordentliches Ergebnis einfahren. Als es dann kurz nach dem Start zum Zusammenstoß zwischen Carlo und Eriks direktem Konkurrenten bei den Senioren II, Stefan Tischler,  kam, wartete Erik zunächst auf die Beiden, setzte sich dann am ersten Berg aber doch an die Spitze des Feldes und gab diese Führungsposition auch bis zum Ende des Rennens nicht mehr ab. Mit fast fünf Minuten Vorsprung vor dem 21-jährigen Robin Blatt und dem 17-jährigen Niklas Weiß fuhr Erik ins Ziel. Carlo hatte sich beim Zusammenstoß zwar nicht verletzt, aber eine Speiche war herausgerissen und das Hinterrad verlor immer wieder Luft. Dass der 19-Jährige das Rennen trotzdem als Dritter seiner Altersklasse zu Ende brachte, grenzt fast an ein Wunder. Mit dem Ausgang des Rennen nichts zu tun hatte zwar Matthias Eck, doch der Hobbyfahrer hat dennoch eine gute Leistung abgerufen und konnte sich in der Gesamtwertung Rang 16 sichern. In der Altersklasse der Senioren I kam er sogar auf Rang 8.

Mittelstrecke

MatthiasNicht das Glück auf seiner Seite hatte am Sonntag Teamchef Heiko Wein, obwohl er zunächst gemeinsam mit Stefan Eichhorn gut ins Rennen über die 68-Kilomter-Dinstand gestartet war. Das Teamwork der beiden klappte hervorragend. Doch dann übersah Heiko, im Windschatten von Stefan fahrend, ein Hindernis, vermutlich einen großen Stein, und hatte einen Durchschlag. Das war dann der erste platte Reifen. Hinten konnte dank Schwalbe Rocket Ron und Dichtmilch ein zweiter völliger Plattfuß vermieden werden. Im Laufe des Rennens musste Heiko dann aber ein weiteres Mal nachpumpen, sodass er keine Chance mehr auf einen der vorderen Plätze hatte. Stefan setzte indes ein beherztes Rennen fort und konnte sich Platz 3 der Senioren 2 sichern.

Richtig tapfer gekämpft hat auch Claudia Andreas. Trotz der immer wieder kurzen schlammigen Passagen und teilweise heiklen Abfahrten, biss sie sich durch und konnte ganz auf die Schwalbe Rocket Ron vertrauen. Platz 13 der Frauen stimmte sie aber doch etwas traurig. Trotzdem eine tolle Leistung, schließlich fährt sie erst ihre zweite Wettkampfsaison überhaupt.

Langstrecke

Sepp 3

Auf der Langstrecke mit 101 kräftezehrend Kilometern waren Michael Meurer und Sebastian Geimecke unterwegs. Anfangs konnte sich Sebastian noch in der Spitzengruppe halten, doch schnell spürte er, dass es kein leichtes Rennen wird. Und so musste er dann leider bei Kilometer 30 die Gruppe ziehen lassen. Er versuchte seinen Rhythmus zu finden. Kurz vor dem Ziel konnte er dann noch einen Fahrer stellen und erreichte nach 4:28 Minuten auf Gesamtplatz acht das Ziel. In der Herrenklasse verpasste er das Treppchen knapp und kam auf Rang vier. „Echt ärgerlich“, kommentierte Sebastian nach dem Rennen. „Ein bisschen mehr quälen und die zwei Minuten zu Platz drei und vielleicht noch weitere zwei Minuten zu Platz zwei der Elite Herren wären noch drin gewesen.“ Michael profitierte indes von seiner kurzen Rennpause und fuhr ein starkes Rennen. Trotz eines Sturzes, der zum Glück keine weiteren Folgen hatte, erreichte er Platz 7 der Senioren II.

Sponsoren-Fusszeile